Von einer Sekunde zur anderen veränderte sich die Umgebung! Steve Barlow warf sich nach vorn, um das Gleichgewicht wiederzuerlangen. Er war übergangslos aus der vertrauten Umwelt herausgeschleudert worden. Steve richtete sich auf. Nur langsam gewöhnten sich seine Augen an das Halbdunkel, das ihn umgab. Vor ein paar Sekunden noch hatte er aufstehen und die Jalousien herunterlassen wollen. Die Sonne blendete ihn so stark, daß er die Pläne auf seinem Schreibtisch nicht mehr richtig sehen konnte. Und jetzt stand er gebückt zwischen halbhohen Sträuchern, die ihre dürren Äste wie Finger in die unwirklich erscheinende Dämmerung hinausstreckten. Ein kühler Windstoß ließ Steve frösteln. Wie kleine Wellen liefen die Kälteschauer über seine Haut. Und erst jetzt spürte er, daß er nicht mehr die gewohnte Kleidung trug. Langsam gewöhnten sich seine Augen an das Dämmerlicht. Er hob die Arme und betrachtete erschrocken und erstaunt die groben Wollstoffe, in die er förmlich eingewickelt war. Seine Beine steckten in ledernen Hosen, und die Füße waren nur durch Sandalen, die durch Riemen gehalten wurden, geschützt. Er spürte den Druck der schmalen Lederbänder an seinen Waden. Und jetzt erst traf ihn der Schock! Sein Denken drohte auszusetzen. Nur unter Aufbietung aller Kräfte gelang es Steve Barlow, sich zu beruhigen. Zitternd setzte er sich in das Moos und streckte die Beine aus. Wo war er? Was war geschehen?
|