Nachts kam der Schauerschock Niemand wußte, daß Dr. Thomas Barry ermordet worden war. Niemand außer dem Mörder und Thomas Barry selber, der es fünf Minuten vor seinem Tod begriffen hatte, sowie Jim Barry, den Thomas Barry für seinen Mörder hielt. Dr. Thomas Barry war erstaunlich gelassen geblieben. Er hatte sogar gelächelt, als er gegen ein Uhr nachts in Jims Zimmer gekommen war und, mühsam atmend, sich auf die Bettkante setzte. »Mit mir geht es zu Ende, nach meiner Schätzung binnen weniger Minuten«, hatte Thomas Barry gesagt. »Ich kenne das Gift, das du mir, ich weiß nicht wie, beigebracht hast. Die Symptome sind eindeutig, und es gibt kein Gegengift. Es gibt überhaupt keine Hilfe mehr für mich. Es ist nicht schade um mich — ein Leben, wie ich es geführt habe, war an sich gar nicht wert, gelebt worden zu sein. Dennoch hattest du kein Recht, mich zu töten. In einem Punkt kannst du unbesorgt sein: man wird dir den Mord nicht nachweisen können. Das Gift, das du gewählt hast, ist nicht nachweisbar...“
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