Der Mann sah aus, als hätte ihn die Hölle ausgespien. Seit dem Unfall, den er als Kind gehabt hatte, war sein Gesicht kein Gesicht mehr. Schwefelsäure hatte es zerfressen. Tiefe Narben lagen über den Knochen. Ein ewiges Grinsen verzerrte den Mund. Über den Augen wuchsen seit jenem schrecklichen Tag keine Brauen mehr.Der Mann stieß vorsichtig und vollkommen lautlos das Fenster auf und glitt dann wie ein körperloser Schatten in die finstere Leichenhalle, die sich an das Holy-Cross-Krankenhaus anschloss. Er drückte das Fenster hinter sich behutsam zu. Er bewegte sich so vorsichtig, als fürchte er, die Toten in ihrer ewigen Ruhe zu stören.Langsam holte der Mann eine kleine Stablampe hervor. Er knipste sie an. Der weiße Lichtfinger glitt durch die Halle. Auf kalten Marmorpritschen lagen sieben Leichen. Abholbereit für die Pathologie. Zugedeckt mit einem weißen Laken. Enthält zusätzlich den Roman: "Im Palazzo des Schreckens" (Milton Sharop Nr. 7) von Bryan Danger
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